Einzelne Etappen:

Sontheim-Linz (371 km)

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  Bestes Wetter zu Beginn. Stündliche Zigarettenpausen... das Sitzfleisch muss sich noch entwickeln.

Linz-Budapest (460 km)

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Ich saß weniger als fünf Stunden im Sattel. Bei der ersten Etappe waren es fast sechs. So kann man sich täuschen. Der "Quadro3" läuft sehr gut, so dass ich voll bepackt locker die 125 km/h Spitzengeschwindigkeit schaffe (laut Navi!). Vor der 5000er-Inspektion lief er ca. 10 Sachen langsamer. Der Wechselkurs am Bankomat der Tankstelle bei Györ ist nicht gerade "zu empfehlen" ;-). 1:265!!! (anstatt 1:320 Tage später in Budapest)

Budapest-Gomba-Budapest (65 km)

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  Ein kleiner Ausflug über die kurvigeste Strecke, die ich in der Nähe gefunden habe. Wie schon die ganze Tage auch heute ein kurzer Regenschauer. Der Windabweisend hat aber fast alles abgehalten, so dass die 👖 trocken geblieben ist. 

Budapest-Arad (299 km)

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  Die Puszta ist ja topfeben und so war der Weg von langen Geraden und wenig Kurven geprägt. Der Regen meinte es auch diese Mal gut mit mir und ich habe des öfteren es link und rechts von Regenfelder sind ergießen sehen. Wenn man nach Rumänien reinfährt, ist es immer noch eine Reise in eine andere Welt. 

Nach 20 Jahren Abstinenz aber ein sehr bewegender Moment, besonders die Einfahrt nach Arad. 

Arad-Ineu-Arad (130 km)

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Der Hinweg über Chisineu-Chris war asphalttechnisch gut. Der Rückweg über Pankota die reine Fahrzeugteststrecke. Da ich beim erstenmal meine Verwandtschaft nicht angetroffen habe, bin ich die Stecke zwei Tage später leicht abgeändert ein zweites Mal gefahren.

Arad-Peregul Mare-Arad (76 km)

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Da es ein Ausflug an den Ort war, wo ich mich während meiner Kindheit in den Sommerferien am meisten aufgehalten habe, eine sehr emotionale Fahrt. Die 10 km vor Pereg bin ich höchsten 40 km/h gefahren, bzw. einige Male stehen geblieben.

Arad-Gurahont-Scarisoara (194 km)

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Bis Buteni war der Weg erneut eine Zumutung. Schlaglöcher so groß wie Reifen selber. Slalom und Rodeo in Einem. Danach hat es aber sehr viel Spaß gemacht und beim Überqueren des Grosi-Passes (640 m) in der Nähe der Kreisgrenze zwischen Arad und Bihor konnte ich mit dem Roller erstmalig eine Serpentinen-Fahrt erleben. Getoppt wurde dies von den Serpentinen zwischen Baita und Vartop im Apuseni-Gebirge, wo es auf eine Höhe von 1220 m ging. Vor dem Anstieg waren es 460 m, danach 1140 m und dann langsam bis Scarisoara auf 700 m.

Scarisoara-Campeni-Scarisoara (58 )

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Wie kurvenreiche Strecke, wenn auch holperig. Dem Tempo des Quadro 3 hat kein Auto etwas entgegenzusetzen, egal welche Marke.

 Danach noch ein zusätzlicher Ausflug von ca 30 km zu der Eishöhle von Scarisoara und auf dem Rückweg den bisher höchsten Punkt der Reise mit knapp über 1300 m beim Dorf Sfoartea. 

Scarisoara-Varciorog-Casa de Piatra-Scarisoara (50 km)

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Auf dem Weg nach Casa der Piatra stieß der Roller das erste Mal an seine Grenzen. Die letzten 7 km waren nicht mehr asphaltiert und der Weg wurde immer holperiger. Der Automatik schien das leichte Gasgeben bei 10-30 km/h nicht zu gefallen und irgendwann einmal bemerkte ich, dass ich keinen Zug beim Gasgeben habe und dann fing es beim Gasgeben sogar zu stinken an. Ich kehrte dann einfach um und alles hat sich wieder eingerenkt.

Scarisoara-Campeni-Scarisoara (58 km)

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Wie kurvenreiche Strecke, wenn auch holperig. Dem Tempo des Quadro 3 hat kein Auto etwas entgegenzusetzen, egal welche Marke.

 Danach noch ein zusätzlicher Ausflug von ca 30 km zu der Eishöhle von Scarisoara und auf dem Rückweg den bisher höchsten Punkt der Reise mit knapp über 1300 m beim Dorf Sfoartea. 

Scarisoara-Novaci (274 km)

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Eine problemlose Fahrt raus den Apuseni-Bergen durch Transilvanien und rein in die Karpaten. Leider nicht über die Transalpina, was ich aber zu spät bemerkt habe. Die Durchquerung der Karpaten über die E79 war aber auch kurvenreich und führte durch eine Schlucht entland des Flusses Juil.

Novaci-Targu Jiu-Tsansalpinapass-Novaci (108 km )

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Wie kurvenreiche Strecke, wenn auch holperig. Dem Tempo des Quadro 3 hat kein Auto etwas entgegenzusetzen, egal welche Marke.

 Danach noch ein zusätzlicher Ausflug von ca 30 km zu der Eishöhle von Scarisoara und auf dem Rückweg den bisher höchsten Punkt der Reise mit knapp über 1300 m beim Dorf Sfoartea. 

Novaci-Cluj (247 km )

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Noch einmal über die Transalpina, diesmal aber über den "Pass Urdele". Nur hätte ich vor dem Anstieg tanken sollen. Als ich die letzten 30 km nur noch 50 km/h gefahren bin, kam ich Sugag mit Anzeige "Null" an. Danach vor und nach Alba Julia eine Stunde lang nur Stop-and-go. Trotzdem wieder eine gute Fahrt. Der Roller läuft super und hat mittlerweile 8400 km drauf. Es darf so weitergehen

Cluj-Arad (270 km )

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Früh los, um nicht all zu weit in größter Hitze fahren zu müssen. Die letzten 100 km waren schwer, habe sie aber knallhart in der Lederjacke durchgezogen. Reissverschluss eben halb offen und bei schneller Fahrt die Druckknöpfe verwendet.

Sterecke bis dur Kreisgrenze Cluj-Bihor zuerst leicht, dann stark ansteigend, nach dem Abstieg nur noch flach bis Arad.

Arad-Budapest (271 km )

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Diesmal ein anderer Weg als bei der Hinfahrt und auch früher losgefahren, weil ich wusste, dass es warm wird. Hat nicht geholfen. Bereits um 10 Uhr 31 Grad...und ich hatte nach über 100 km vor mir. Am Nachmittag waren es dann 35 Grad. Da war ich bereits angekommen und besuchte nur Zsold, einen Arbeitskollegen, der knappe 10km vom Judka weg wohnt. Interessant waren die Ortschilder in altungarischer Schrift.

Budapest-Répfülöp (187 km )

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Um schnell anzukommen, die Autobahn benutzt. Am Balaton aber die Fähre bei Tihany genommen (das Navi wollte es so). Musste aber nicht lange warten und nett war es auch.

Répfülöp-Linz (380 km )

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Spontan einen Tag früher nach Hause gefahren, da das Wetter am Plattensee nicht zum Baden einlud. Meine Gastgeber in Linz kamen erst am Abend von ihrem Ausflug zurück und so führ ich den ganzen Weg ohne Autobahn, dafür aber entlang schöner Landschaften (Burgenland, Donau...).

Linz-Sontheim (380 km )

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Zum Schluss hatte ich kein Sitzfleisch mehr. 950 km an drei aufeinander folgenden Tagen waren ein wenig zuviel. Ich legte in den letzten 34 Tagen ca. 4700 km zurück. Ich habe die besuchten Länder und die Gastfreundschaft, die mit begegnet ist, sehr genossen.